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Die Mongolei als Reiseland klingt für Viele in erster Linie nach Exotik und fremder Kultur, demzufolge sind die Ansprüche der Reisenden im Allgemeinen danach ausgerichtet, möglichst viel von dem Land zu sehen und auch hierzulande bekannte Ziele aufzusuchen, die Gobi, den Khuvsgul See, Kharkhorin oder das Kloster Amayarbayasgalant zum Beispiel.  Solche Orte kennt man mittlerweile durch Berichte im Internet, TV Sendungen oder die eine oder andere Veröffentlichung in Zeitschriften. 

Da die Liste der bekannten und sogenannten Pictures Places länger wird, werden die Routen der gebuchten Reisen immer länger und die Touren aufwendiger. Man kann aber auch wieder einen kleinen Schritt zurückgehen, die Liste etwas kürzen und dafür länger an manchen Orten Verweilen. Eine Möglichkeit damit tiefer in die Landschaften einzutauchen ist das Wandern. Auf den ersten Blick vielleicht nicht das, was sich bei dem Gedanken an Mongolei aufdrängt, aber auf den zweiten durchaus eine Option. Trotz Steppenklischee und Bildern von der Wüste, die Mongolei hat ein Menge von top Wanderziele. Die zahlreichen Hochgebirge sind ideale Wanderrefugien aber auch die zentrale Steppe zwischen Ulaanbaatar und dem Changai ist durchzogen von namenlosen Mittelgebirgen die tolle Blicke, kleine Entdeckungen und unverbaute Landschaft bereit halten. Es gibt aber auch absolut spektakuläre Orte, wie den Khar Nuur, wo Sanddünenfelder vom blauen Wasser des Sees bis weit auf die Bergrücken der 3000 er reichen und selbst kleine Nadelwaldinseln anzutreffen sind. Die Acht Seen im südlichen Changai, in dem hochalpine Gipfel und dicht bewaldetes Mittelgebirge in einander fließen oder das Khaan Khuchi Gebirge am Khyrgas Nuur, in dem mitten in der Wüstensteppe Edelweißwiesen und Lärchenwälder ein Mittelgebirge mit Bächen hingemalt haben. Dazu kommen natürlich noch die großen Alpinerlebnisse, die Pyramide des Otgon Tenger mit seiner Schneekappe, die Schluchten im Gobi Altai oder die vergletscherte Turgenkette  im nördlichen Altai. Zu guter Letzt es gibt auch noch die einsamen und dichtbewaldeten Taigalandschaften in denen das Wandern echt zum Abenteuer wird, wie der Khentij am Asralt Chairchan oder der Ulaan Tagia an der Grenze zu Tuwa.

Es existieren eigentlich unzählige Möglichkeiten in der Mongolei interessante Wanderungen zu unternehmen, die allesamt mit einer Weite und Panoramen entschädigen, die hierzulande kaum zu erleben sind. Wer sich diese Möglichkeiten des aktiv seins nicht entgehen lassen möchte, der muss aber auf ein paar Pictures Places verzichten und den einen oder anderen Stopp auf seiner Rundreise einlegen. Man kann natürlich auch eine Reise so planen, dass man ein bestimmtes Wandergebiet auswählt und dann dort gleich mehrere Tage einplant. Problem ist dabei nur, wenn man für sich ein Fahrzeug mit Fahrer gebucht hat, dann zahlt man eben auch diese Zeit, ohne Fahrzeug ist es aber nicht so einfach in die meisten Wandergebiete zu gelangen. Es gibt Busverbindungen in  Bezirksstädte, von wo man auch starten könnte, Tsetserleg oder Bulgan sind da zum Beiespiel möglich, bis Erdenet könnte man sogar mit der Bahn fahren. Nach Ulijastai oder Ulaangom kann man fliegen und von Kharkhorin, wohin man recht einfach gelangt, kann man auch loswandern, viele Ziele erreicht man aber eben doch nur mit einem geeigneten Fahrzeug. Eine Ausnahme, die sich aber wirklich lohnt, bildet der Khentij nördlich Ulaanbaatar. Landet man mit dem Flieger in der Hauptstadt, also dort wo mehr oder weniger alle ankommen, hat man nur noch ein paar Kilometer mit dem Taxi zu bewältigen und die Urnatur beginnt. Zunächst sind die Täler nördlich von Ulaanbaatar noch besiedelt, die Bergkämme aber hat man schon für sich allein. Hier mischt sich auch noch Steppe auf den Südhängen mit Wald an den geschützten Nordflanken der Berge. Zwanzig Kilometer nördlich der eigentlichen Stadt, ist aber auch damit Schluss, Wald, Flüsse und strauchbedeckte Täler ermöglichen es eigentlich nur noch dem Wanderer oder Reiter weiter vorzudringen. So gesehen bildet dieses Wandergebiet, kaum mehr als die 8 Flugstunden von Berlin entfernt, gar kein so exotisches Ziel. Wer keine Angst vor Wäldern abseits der Zivilisation hat, kann hier ohne große weitere Organisation locker zwei Wochen Wanderurlaub absolvieren und das de facto zum Preis der Fluges, denn Geld ausgebeben kann man im Gebirge praktisch sowieso nicht. Das Zelt als Ausrüstung in die Lebensmittel am letzten Supermarkt vor der Stadtgrenze gekauft, stehen einem tausende Quadratkilometer Wanderrefugium offen.  Bisher nutzen nur wenige dieses Angebot der Natur, aber sicher auch deshalb, weil der Khentij hierzulande kaum behandelt wird. Um das Wandern in der Mongolei allgemein und nicht nur im Khentij, etwas bekannte zu machen, wäre noch ein Hinweis auf den Wanderführer Mongolei vom Panico Verlag gestattet. Zwar ist das Erscheinungsdatum schon etwas älter, aber für den Wanderer hat sich seitdem wenig geändert. Also, wer gern wandert und sich sowieso für die Mongolei interessiert, sollte vielleicht bei der Reiseplanung dem Aspekt ein bischen mehr Aufmerksamkeit schenken. Die Landschaften dort sind oft zu Schade um sie nur mit dem Geländewagen zu durchqueren und wer eigentlich nur ein richtig abenteuerliches Wanderziel sucht, der kann schon im Khentij auf seine Kosten kommen.                                     

Oft bietet es sich auch an Packpferde zu mieten

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Wie sich diese Stadt in den letzten Jahren oder sogar Jahrzehnten verändert hat, kann man am Beispiel des Handels gut sehen, sozusagen Wandel im Handel. Bis zur politischen Wende 1990 spielte sich der legale Einkauf in großen staatlichen SB Kaufhallen ab, in denen die Regale zwar lang, aber auch relativ leer waren. Dann kam die Wende und mit ihr die Stunde der Kioske und Container. Ganze Containermärkte entstanden, wo man meist eine Art Trennung in „Fachbereiche“ und relativ schnell auch eine größere Auswahl finden konnte. Der Kiosk an der Straße war eher so die Bude für alles. In vielen ehemaligen Kaufhallen bildeten sich relativ bald private Stände, die schon auch ein bischen Luxus anboten. Die ersten, sagen wir mal Einzelhandelsgeschäfte, entstanden folgerichtig in Erdgeschoßwohnungen auf der Friedensstraße. Mit denen kamen dann auch andere Waren als Lebensmittel in Größenordnungen auf den Markt, die gab es vorher praktisch nur im Ich Delguur, dem großen staatlichen Warenhaus. Was auf der Friedenstraße ganz gut lief, so dachten manche Kleinstunternehmer, kann in den Wohngebieten auch klappen. Läden in Kellern oder im Wohnzimmer waren das Resultat. Heute sieht man davon nichts mehr. Die Läden auf der Friedensstraße gibt es immer noch, teilweise durch Vorbauten erweitert und etwas aufgepeppt. Wirklich große Konkurrenz bekamen viele Händler der ersten Stunde mit der Eröffnung des neuen Zachs, des offiziellen Schwarzmarktes sozusagen. Der Naarantuul Markt bot ein relativ sortiertes, kaum überschaubares Angebot und das zu günstigeren Preisen als die Geschäfte der Innenstadt. Ein Dach gegen Regen war auch da und so war es zumindest zum Anfang ganz akzeptabel dort Einzukaufen. Die Containermärkte verschwanden damit als erste wieder von der Bildfläche, denen folgte irgendwann mal auch der größte Teil der Kioske. Der Zach, die Läden in der Innenstadt, das Ich Delguur und die ersten kleinen Supermärkte, eher Minimärkte, hatten das Geschäft unter sich aufgeteilt. Letztere bildeten auch erste Ketten mit Filialen und gleichem Sortiment zu gleichen Preisen. Die Stunde der großen Supermärkte schlug aber auch bald, mit den ersten Nomin Filialen. Fast zeitgleich kamen auch erste Warenhäuser, die dem Ich Delguur Paroli bieten wollten. Mit Rolltreppen, Fahrstuhl und ein wenig Ambiente zog die Moderne in den Handel von UB ein. Die Max Mall war dann wohl das erste Einkaufszentrum, das man so nennen kann. Bei den Supermärkten entstanden mit Orgil und Sansar echte Marktführer, die heute mit jedem deutschen Supermarkt mithalten können, von den kleinen aus der Anfangszeit sieht man fast gar nichts mehr. Bei den kleinen Läden und Boutiquen in der Innenstadt gehen die Veränderungen sichtbar am langsamsten. Viele sehen noch so aus wie vor 20 Jahren, einige machen ein wenig auf schäbige Eleganz, nur selten wird mal was wirklich modernisiert. Ganz anders bei den Shopping Malls, jedes Jahr kommt mindestens eine neue hinzu. Man will sich da förmlich übertreffen und schreckt auch nicht vor einer Ganzjahres-Eisbahn zurück, wie in der Hunnu Mall. Einige, wie die Shangri La oder Central Tower, koppeln sich aber selbst von einem großen Teil der Kunden ab, indem sie nur Luxusartikel im Programm haben. Einkaufsvergnügen für Oberschichtler, wo selbst die meisten Touristen überfordert sind. Aber da zeigt sich eben das typische der mongolischen Moderne, man geht wenn man sehr aufs Geld schauen muss, seine Kleidung oder den Fernseher unter den staubigen Dächern des Zachs kaufen oder man flaniert durch die Markenläden einer Mall und setzt sich zwischendurch zum Cappuccino ins Cafe. Die wirtschaftliche Entwicklung der nächsten Jahre wird wohl darüber entscheiden, ob es den Zach in ein paar Jahren noch geben wird. Im Moment sieht eher wieder mal so aus, dass man dieses Kapitel des mongolischen Handels bald hinter sich lässt.

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Wenn man mal ganz realistisch betrachtet, womit man so in der Mongolei am schnellsten Geld verdient, dann kommt man nicht auf das Gold, nicht auf Kupfer, auch nicht auf Cashmere oder gar Tourismus, nein es ist die hierzulande totgesagte Kohle. Die Kupfermine Oyu Tolgoi läuft zwar, aber die prognostizierten riesigen Auswirkungen auf Wirtschaft und Steuern bleiben weit zurück, es wird zwar fast jeden Tag eine neue Goldmine aufgenmacht, aber es sind immer nur eine handvoll Leute die da mitmischen und Steuern bei Gold? Das sickert eher so irgendwo durch. Ohne jahrzehntelange Verhandlungen, so kaum bemerkt von der Öffentlichkeit ist aber Tawan Tolgoi, das wohl größte Kohlevorkommen auf dieser Erde in Betrieb gegangen. Hätte man nicht in den Nachrichten vom größsten Stau der Welt gehört, 180 Kilometer LKW Schlange in der Gobi, hätte man wohl kaum eine Vorstellung davon, was da täglich an Kohle aus der Mongolei nach China unterwegs ist. Kohle ist nach wie vor der Energieträger für die Stromerzeugung aber auch in anderen Bereichen der Schlüsselindustrie unabdingbar. China, zweifellos die Fabrik der Erde braucht viel Kohle und die liegt in der Mongolei knapp unter der Grasnarbe, in bester Qualität und es müssen keine Siedlungen, Wälder oder Straßen weichen, man schiebt nur den Schotter der Wüste beiseite. Schaut man sich den Preis aller in der Mongolei verfügbaren Bodenschätze an, so ist auch derzeit die Tendenz bei der Kohle am steilsten nach oben. Bei 72 USD pro Tonne liegt der Preis jetzt im September und damit noch deutlich über dem 5 Jahreshoch. Der Anteil der Lohnkosten ist auch bei der Kohleförderung deutlich höher als bei Gold, Kupfer oder neuerdings Öl. Das heißt, es sind mittelbar und unmittelbar relativ viele Leute beteiligt und das Geld, was damit verdient wird findet sich relativ schnell im Kreislauf von Ausgeben und Einnehmen. So richtig gut könnte das Geschäft für den Staat werden, nämlich wenn er endlich die für Oyu Tolgoi schon lange zugesagten Kohlekraftwerke in der Südgobi bauen würde und dann den Strom verkaufen würde, aber auch bei der Kohle, die jetzt über die Grenze geht, verdient der Staat ganz gut, einen Kohle LKW kann man kaum am Zoll vorbei außer Landes schaffen. Im Gegensatz zu Kupfer oder Gold kennt man aber auch kaum die Kohlebosse, sie wirken eher unerkannt stehen lange nicht so im Fokus wie die Leute von Oyu Tolgoi. Kohle ist für den Mongolen eben sowas wie Feuerholz, viele brauchen es selber, es eben so da und man muss es einsammeln. Kürzlich fand in UB eine interntionale Kohlekonferenz statt, man ist also auch ganz intensiv daran, die Situation für alle Beteiligten weiter zu verbessern. Bis vor kurzem sah es zumindest für den Laien so aus, dass die Kohle in der Mongolei außer Mode kommen würde. Die Regierung wollte den internationalen Meanstream bedienen und sprach nur noch von Wind und Solarenergie, die ja bekanntlich auch in der Mongolei nachts nicht vorhanden sind und das bei einem fast Inselnetz, bei dem schon geringste Angbotsschwankungen zu Totalchaos führen können, die Stadtrandbewohner von UB sollten mit Holz statt Kohle heizen, wobei bekanntlich vielmehr Feinstaub als bei Kohle in den Himmel von Ulaanbaatar geblasen worden wäre und die internationalen Geldgeber wollten aus allen Kohleprojekten aussteigen, weil die ja so unzeitgemäß sind. Nun ist aber alles anders geworden, der Staat ruft nach Kohle für seine Kraftwerke, die an den Leistungsgrenzen fahren müssen, die Leute wollen ihre Häuser im Winter schnell warm bekommen und die Chinesen ziehen alles ab, was verfügbar ist und man kann es vielerortens sehen, der Rubel rollt wieder, es wird nach Jahren der Beschränkung wieder Geld ausgegeben.

auf dem Parkplatz vor der internationalen Kohlekonferenz in UB

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Die Frage mag absurd klingen, niemand würde die Frage danach stellen, ob München Bayern ist oder Prag die Tschechei. Bei Leuten die in die Mongolei reisen scheint das anders zu sein. Redet man mit potentiellen Mongoleitouristen über die bevorstehende Reise, dann hört man den Nebensatz, Ulaanbaatar wollte man insbesondere recht schnell hinter sich lassen, weil man in die echte Mongolei will. Auch viele Reisereportagen beginnen damit, dass man jetzt raus fährt in die wirkliche Mongolei. Klar mag das daran liegen, dass der klassische Mongolei-Tourist das Traditionelle und die Natur sucht und er eine ganz persönliche Perspektive auf die Mongolei hat, aber daraus hat sich schon fast eine Gewissheit entwickelt, es gibt da Ulaanbaatar und dann kommt die richtige Mongolei. Lässt sich so eine These untermauern? Ich sage nein. Ulaanbaatar ist bei Leibe keine Retortenstadt, sie wurde zwar bis 1989 maßgeblich von sowjetischen Planern, ich sage bewusst sowjetischen, denn das Russische war in der Sowjetunion ja nur ein Teil der Einflüsse, in Ulaanbaatar waren auch Kasachen, Moldawier oder Georgier am Werken, sie wurde also sowjetisch gestaltet aber nach 1990 war das dann auch vorbei. Das was von 1990 bis heute planerisch und baulich passierte, das ist im Wesentlichen hausgemacht, es ist das Ergebnis mongolische Stadtplaner und Bauherren. Diese Gebäude hat niemand von außen den Mongolen dorthin gestellt, wie das manche Reportage vermitteln will. Der Mongole lebt sehr wohl und auch gern im 15. Stock eines Hochhauses, selbst wenn er vielleicht in einer Viehzüchter Jurte geboren wurde. Er hat aber auch gern seine Datsche, ein kleines Stück Land am Stadtrand, wo er im Sommer wohnen möchte. Das der Mongole, selbst der ländliche, trotz aller Klischees kein Problem mit Enge hat, sieht man auch auf dem Lande wenn man sich mal so ein Kreiszentrum anschaut, wo sich Jurte an Jurte reiht oder bei dem klassischen Geschiebe und Gedränge sobald sich mal mehr als einhundert Mongolen zusammenfinden. Man kann also erst mal konstatieren, zumindest ist diese Stadt das, was sich Mongolen unter einer Metropole vorstellen, natürlich immer gemessen an den Möglichkeiten.Playmobil 3175 firestation with box complete - brandweerkazene compleet met doosMercedes-Benz SL 65 AMG Cabriolet 1 43 AbsoluteHotAnt Man Artist Mix Deluxe Set - Sideshow

Um jetzt wieder zur Ausgangsfrage zurückzukommen, ist Ulaanbaatar die Mongolei? Es ist vielleicht nicht das, was der Tourist für zwei Wochen sucht, wenn er Mongolei gebucht hat, aber es ist natürlich die Mongolei. Es ist nicht nur das wirtschaftliche Herz, es sind auch nahezu alle lebenswichtigen Organe. Es ist der Kopf, von hier aus wird nahezu alles gedacht, was irgendwie für das Land wichtig ist. Selbst wenn eine kleine Brücke irgendwo 1000 Kilometer im Westen kaputt geht, wartet der Bürgermeister dort, ob jemand aus Ulaanbaatar kommt und das Ding wieder in Ordnung bringt und die Stadt ist der Garant dafür, dass überhaupt noch Leute mit ihren Jurten und ihrem Vieh in der Steppe ein Auskommen haben. Davon abgesehen, gibt es Viehzüchter die in Jurten lebend, die Steppen beweiden in Kasachstan, in Kirigisien, in China und vielen angrenzenden Bereichen, Ulaanbaatar gibt es aber wirklich nur einmal, also ja, Ulaanbaatar ist die Mongolei!

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Nachdem für Oberschichtenwohnviertel ganze Täler geopfert werden, will die Regierung nun auch aus Ulaanbaatar rausziehen

Im Sommer 2011 hatte ich das Vergnügen in ein Projektbüro in Ulaanbaatar eingeladen zu werden, dass sich mit der Planung einer Studentenstadt beschäftigte.

Es war eine staatliche Einrichtung, die im Auftrag des Bildungsministeriums halb privatwirtschaftlich, halb behördlich agierte. Im Büro erwarteten mich ein paar Mitarbeiter an weitgehend leeren Schreibtischen, lediglich ein älterer Mann mit kariertem Hemd und Strickjacke bemühte sich gerade mit Lineal und Bleistift in einer topografischen Karte eine Gefällestrecke zu ermitteln. Ihm gegenüber saß ein junger Mensch im glänzenden Anzug und beschäftigte sich permanent mit seinem iPhon.

Mein Gesprächpartner, der Chef des Büros, empfing mich mit den leider so typischen philosophischen Phrasen, die zumindest schlechte mongolische Verwaltungsbeamte so ständig an den Mann bringen wollten. Der eigentliche Schatz der Mongolei sei nicht, wie alle Denken, im Boden versteckt, sondern in den Köpfen der jungen Leute und er sei mit seinem Projekt sozusagen der Bergmann des Wissens. Da ich die Mongolei und seine hohen Beamten seit vielen Jahren kenne, hat mich das recht wenig beeindruckt und ich wollte relativ schnell zur Sache kommen. Er führte mich dann an ein Modell auf dem zahllose Holzklötzchen verschiedene Gebäude darstellen sollten. Solche Modelle waren im ehemaligen Ostblock sehr beliebt, da man damit den Parteifunktionären in einer recht primitiven Form die Ausmaße eines Großprojektes veranschaulichen und für Zustimmung werben konnte. Neben einer Unmenge von Quadern für verschiedenartige Gebäude konnte man natürlich auch Sportanlagen, ein Stadion, Parkanlagen, ein Schwimmbad und Veranstaltungsgebäude erkennen. Interessant war, dass es sich nicht um einen neuen Stadtteil von Ulaanbaatar handeln sollte, nein es sollte eine neue Stadt werden. Eine Studentenstadt ungefähr dreißig Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Hier wollte man also all das, was man in Ulaanbaatar an Problemen seit Jahren nicht in den Griff bekommt mit einem Schlag von Anfang an gelöst haben.

In diesem elitären Stadtsatelliten sollten zukünftig alle Studenten der Mongolei, alle Hochschulen und Universitäten samt ihren Dozenten, Mitarbeitern und deren Familien, also einhunderttausend Menschen leben. Der Chef war unglaublich begeistert von diesem Projekt und schwärmte davon, dass damit die Mongolei zur Wissenschaftsnation aufsteigen würde. Ich sah die Sache allerdings etwas anders und konnte mir den Gedanken nicht verkneifen, dass irgendwelche Leute einfach wollten, dass ihre Kinder ihr Studium abseits des Blickes auf Jurtensiedlungen, ohne Verkehrsstau und Smog im Winter, in einer Umgebung genießen können, die keine sozialen Verwerfungen zeigt und in der die Armut einfach draußen bleibt.

Mit gefiel also das Projekt vom ersten Moment an nicht, ich versuchte aber dennoch hinter ein paar Zahlen und Fakten zu kommen. Das war aber fast unmöglich. Der Chef kannte noch eine große Gesamtsumme, das waren 3,6 Milliarden USD, das wäre Bildung schon wert, wie er sagte. Mir schien das für den mongolischen Staatshaushalt eine geradezu utopische Größenordnung, wo bisher die größten staatlichen Infrastrukturprojekte im unteren zweistelligen Millionenbereich enden.  Auf die Frage, wie lange an dem Projekt gebaut werden sollte, meinte er maximal fünf Jahre! Das wären dann doch über 700 Millionen USD pro Jahr, da wäre doch die Hälfte der Staatseinahmen für 5 Jahre nur dafür aufzuwenden?  Um eine Antwort sichtlich verlegen, sagte er, dass ja vieles davon privat finanziert würde und man auch internationale Investoren suche. Ich stelle mir gerade vor, wie internationale Banken ein Hochschulgebäude in der mongolischen Steppe finanzierten um dann im Gegenzug mongolische BWLer zu erhalten. Spaß beiseite, aber hier fühlte ich mich schon fast wie in einem Märchenfilm. Die Wohnhäuser für Studenten und Angestellte würden natürlich von privaten mongolischen Investoren errichtet, die sie dann vermieten könnten. Auf die Frage, wie hoch denn für einen gewöhnlichen mongolischen Studenten die Miete sein sollte, meinte er, natürlich nicht sehr hoch, kramte in seinem Gedächtnis und sagte dann was von zum Beispiel hunderttausend Tugrig, also 60 USD.

Da aber die Quadratmeterpreise für neuen Wohnraum  in Ulaanbaatar bei fast 2000 USD liegen, könnte man dafür ja kaum 5 Quadratmeter vermieten, wenn man noch ein paar Cent Gewinn machen will. Er reagierte auf diese Bedenken ziemlich genervt. Da es aussichtslos erschien, vom Chef ein paar wirklich fundierte Zahlen zu bekommen, fragte ich aus Höflichkeit noch nach ein paar Details zur Infrastruktur, also Verkehrsanbindung, Energieversorgung, Abwasserentsorgung was aber noch mehr in Leere lief, denn er verwies immer nur auf noch durchzuführende Untersuchungen, was aber in Anbetracht des geplanten Baubeginnes im Jahr 2102 nun schon beste Münchhausengeschichten in den Schatten gestellt hätte.

Ich dachte nun, dass nach der Wahl diese Projektidee dorthin gewandert wäre, wo sie hingehört, in die Mülltonne der phantastischen Wahlversprechen. Dort wo nun auch die Hochgeschwindigkeitsbahn nach Darchan, die Hightechmetro im Jahr 2017 oder die zahllosen anderen Legenden gelandet sind, nein, ich muss erschreckt feststellen, dass auf einer Veranstaltung in Berlin in den vergangenen Tagen dieses Projekt sogar noch eine Schwester bekommen hat, die eigene Vorstadt für die Regierung. Ganz nach dem Motto, den Politikern und Regierungsbeamten ist Ulaanbaatar nicht mehr zuzumuten. Diese neuerliche Vision wurde, zusammen mit der Studentenstadt, in einer Veranstaltung vor deutschen Unternehmern durch eine Delegation unter Führung des Oberbürgermeisters von Ulaanbaatar präsentiert. Machen wir es doch einfach umgedreht, wenn diese Leute UB nicht mehr ertragen wollen, dann kann doch besser die ganze Regierung auswandern. Eine Regierung sucht sich ein neues Land, indem es keine Jurtensiedlungen, kein Verkehrschaos, keine Luftverschmutzung und nur billige aber dennoch nicht arme Untertanen gibt. Für die Mongolei wäre es vielleicht die beste Lösung.

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Innerhalb eines Tages an die Wohnungstür gebracht

Am 28. Juni wird in der Mongolei ein neues Parlament gewählt. ich möchte mich hier nicht zu der einen oder anderen poltischen Partei bekennen oder über den Ausgang spekulieren, ich möchte einfach meine Eindrücke schildern, die ein paar Tage mongolischer Wahlkampf hinterlassen. Man kann dem Geschehen auch nicht entgehen, denn der Wahlkampf wird omnipräsent, aufdringlich, und extrem verschwenderisch geführt. Wenn es sich in Deutschland die Spitzenkandidaten der Parteien leisten mit einem plakatierten Bus durch die Lande zu ziehen, hier hat jeder Parlamentskandidat und das sind immerhin um die 600 einen Bus oder Zumindest einen Kleinbus, der für ihn die Straßen auf- und abfährt. Jeder Kandidat hat einen eigene Wahlbroschüre in der er seine ganz persönlichen Versprechungen macht. Da wären wir auch schon bei den Inhalten, es geht da weniger um abgestimmte Parteiprogramme sondern um oftmals selbst ersonnene Versprechungen. Da verheißt der Kandidat A einer Partei, den Bau einer Metro bis 2015 und Kandidat B der gleichen Partei will eine Hochgeschwindigkeistbahn zwischen Uaanbaatar und Darchan bauen lassen. Abgesehen davon, dass beide Beispiele ins Reich der Märchen gehören, sieht man daran, wie eng man sich wohl mit der Parteiführung abgestimmt hat.
Das Fernsehgerät kann man in diesen Tagen komplett auslassen, denn die koreanischen Seifenopern werden nur noch von Wahlsendungen unterbrochen. Das Geschäft des Jahrzehntes für die Sender, denn jede Minute, ob simple Wahlwerbung oder gesponserte „Fachbeiträge“ der Kandidaten, alles wird bar bezahlt. Hier wären wir auch gleich beim Geld. Jeder Direktkandidat bezahlt, alles selbst, die Prospekte, den Bus, die Helfer, die Plakate, die Wächter, die die Plakate bewachen müssen, die Konkurrenz schläft ja nicht und natürlich die TV Sendungen.
Da kommen ganz locker mal fünfzig- bis einhunderttausend USD Dollar zusammen, für einen Hintlerbänkler, die großen gehen auf Nummersicher und legen so auch mal eine Viertelmillion hin. So richtig was kostenlassen hat sich der Bürgermeister der Hauptstadt die Sache, ein Hochglanzheft vom Feinsten stellt ihn als eine edlen Recken dar. Die Frage ist nur, warum gibt jemand eine halbe Million aus, um sich einen Job zu sichern, der dann 500 ! Euro im Monat einbringt. Ein Schelm wer Arges dabei denkt. Aber trotz eines so kläglichen Saläres, wird man in der Mongolei als Minister, die verdienen auch kaum mehr oder Hauptstadtbürgermeister innerhalb nur weniger Amtsjahre wie durch ein Wunder zu einem vermögenden Millionär.
Ja, Politik ist in Ulaanbaatar ein riesen Geschäft, aber alle vier Jahre wird der Wahlkampf zu einem noch größeren, bei dem holen sich Einige von dem etwas zurück, Druckereien, Wahlkampfhelfer, Fernsehjournalisten bis hin zu den Kleinkrimminellen, die nachts im Auftrag der Anderen die überdimensionalen Plakate wieder runterholen.